Das Jukhtak-Kloster, bestehend aus der Kirche der Heiligen Mutter Gottes und der Kirche des Heiligen Gregor, liegt an einem bewaldeten Hang in der Nähe von Dilidschan, an den südlichen Ausläufern des Berges Khal-Khallu. Die beiden Kirchen stehen getrennt voneinander, etwa 20 Meter voneinander entfernt. Von diesen beiden Kirchen leitet sich der gebräuchliche Name „Jukhtak“ ab, vom armenischen Wort „jukht“, was „Paar“ bedeutet. In mittelalterlichen Inschriften wird das Kloster jedoch unter den Namen „Petros-Kloster“ und „Gisheravank“ erwähnt.
Die Kirche der Heiligen Mutter Gottes ist der westliche Bau des Klosters und wurde 1201 auf Initiative von Hayrapet errichtet. Es handelt sich um eine Kirche mit quadratischem Grundriss ohne Kuppel. An beiden Seiten der halbrunden Apsis befinden sich schmale Sakristeien, während innerhalb der Mauern zu beiden Seiten des Eingangs Khachkars erhalten geblieben sind. Das Gebäude ist aus gelblichem Felsit in verschiedenen Farbtönen errichtet. Sowohl an den Innen- als auch an den Außenwänden der Kirche sind Stiftungsinschriften erhalten geblieben.
Die zweite Kirche, St. Gregor, ist architektonisch komplexer. Sie weist einen zentralkuppeligen Grundriss auf. Die Sakristeien des Bauwerks sind mit fein geschnitzten ornamentalen Details verziert. Die Kirche trägt keine formellen Inschriften, obwohl die Namen der Stifter in ihre Oberflächen eingraviert wurden.
Aufgrund ihrer architektonischen und baulichen Merkmale gehen Fachleute davon aus, dass die St.-Gregor-Kirche älter ist als die Kirche der Heiligen Mutter Gottes.
Um den Klosterkomplex herum ist ein mittelalterlicher Friedhof erhalten geblieben. Im Süden liegt die Stätte des mittelalterlichen Dorfes Mathos, wo auch das Mathosavank-Kloster aus dem 13. Jahrhundert erhalten geblieben ist.
Zwischen 1973 und 1977 wurden die Kirchen renoviert und die Umgebung hergerichtet. In den 1980er Jahren wurden zusätzliche Sicherungsarbeiten durchgeführt.